Mittwoch, 19. September 2018

WELLPAPPEN ZOO IM ELCHTEST | Buchvorstellung ...

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Ein bisschen traurig war ich ja schon, dass wir in Norwegen keinen einzigen Elch gesehen haben. Natürlich hätten wir in einen Tierpark fahren können, aber das ist ja was ganz anderes, als einen Elch in der freien Wildbahn zu erleben. Aber ich will mich nicht beklagen, wir haben jede Menge Rentiere gesehen, und die sind wirklich auch wunderschön.

Und wenn sie dann auch noch plötzlich abends auf einem einsamen Stellplatz auftauchen, dann ist das schon umwerfend. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Wir sitzen da so, trinken gemütlich ein Weinchen, die Fenster im Camper waren noch offen (es ist ja hell im Polarsommer) und dann blicke ich so raus und bekomme Schnappatmung.... Also schnell die Kamera gesucht und gaaaaanz leise raus aus dem Auto....






Aber zurück zu den Elchen. Tja, hat man keine Elche, macht man sich welche. Zum Beispiel aus Papier. Das ist wohl eine der schnellsten und leichtesten Möglichkeiten.





Wobei.... so ganz einfach war es dann doch nicht. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich ein Anleitungsleser-Muffel bin? Bei mir muss sich das immer irgendwie gleich erschließen, aus dem, was ich vor mir habe. Daher ist mein Elch natürlich auch nicht ganz so, wie er im dem Buch von Claude Jeantet beschrieben ist. Vor allem hat er nur einen kleinen Anteil Wellpappe.... und dabei heißt das Buch doch "Einzigartiger Wellpappen Zoo". (Gibt es z.B. hier)

Ich probiere wirklich gerne Neues aus, aber ich möchte dafür nicht extra neue Materialien kaufen. Aber wie ihr an meinem Ergebnis seht, geht das auch ohne. (Wenn man allerdings wie ich, noch die Größe verändert, wird's in dem Buch etwas kompliziert.) Die Vorlagen sind zum Teil zum kopieren, die Einen muss man vergrößern, die anderen nicht und andere Teile wiederum muss man sich selbst aufzeichnen... wie gesagt - aufwendige Anleitungen sind nicht mein Ding.




Aber ich denke man kann die Vorgaben auch ein bisschen abwandeln, variieren oder ganz neu interpretieren. Die 30 Anleitungen in diesem Buch enthalten viele witzige Kreationen, wo sicher jeder was findet, dass er umsetzen kann. Dass es bei mir gleich der Elch vom Titel ist, hat natürlich mit meiner letzten Reise zu tun.



Wäre ich gerade aus Afrika gekommen, hätte ich sicherlich ein anderes Tier gebastelt, oder? Was meint ihr? Vielleicht eine Giraffe, oder ein Dromedar?



Claude Jeantet, die Autorin,  ist Architektin und hat in Paris einen Laden, in dem es ihre dekorativen Wellpappen-Kreationen auch zu kaufen gibt. Das Buch ist im August diesen Jahres im LV. Buch Verlag erschienen und wurde mir für diese Buchbesprechung freundlicher gratis Weise zur Verfügung gestellt.

Mein Fazit:
Zum Nachbasteln sollte man sich die Anleitungen der Kartonagentiere wirklich erst einmal ganz genau durchlesen (ja ja) und sich überlegen, was man alles benötigt, bzw. was man vielleicht schon hat und noch gebrauchen kann. (Wenn ihr mal wieder ein Päckchen bekommt, dann hebt doch einfach den Karton auf...)

Für Kinder ist das Buch meiner Meinung nach nicht so gut geeignet, dafür sind die Objekte zu kompliziert. Aber als Anregung und Inspirationsquelle macht das Buch auf jeden Fall Spaß. Manchmal ist es ja auch gerade spannend zu sehen, was Kinder daraus machen... :)

Und wer weiß, ich bin doch ein großer Pinguin Fan... da gibt es in dem Buch einen kleinen Pinguin, mich Fächern, der beim Aufräumen hilft... vielleicht wäre das noch was....



Kommentare:

  1. Hallo Yna,
    ich habe im Juni Urlaub in Schweden gemacht, und auch keinen Elch gesehen :-(
    Dafür erfreue ich mich an deinem gebastelten Elch :-) der sieht total klasse aus.
    Liebe Grüße von Petra.

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    1. Danke, ich finde auch er ist eine gute Alternative ;)

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