Dienstag, 12. Juni 2018

45 GRAD | neues Projekt mit Stäbchenparkett ;)

45 Grad? Nein, ganz so heiß ist es hier in meinem Arbeitszimmer nicht. Aber viel fehlt nicht dazu! Meine Schuhgröße ist es auch nicht (was ein Glück, ich bin mit einer normalen Schuhgröße von 38/39 gesegnet), was dann?
Genau, 45 Grad "Winkel". Juhu! Ich habe ein neues Spielzeug. Nachdem ich mich nun erst mal gegen eine Tischkreissäge entschieden habe, ist eine hübsche blaue Gehrungslade bei mir eingezogen. Die reicht für die Arbeiten mit meinem geliebten Stäbchenparkett erst mal völlig aus.

Bilderrahmen in Sprechblasenform. Text: ich brauche Wasser. Bitte! Und Blume.
Und weil ich jetzt endlich Winkel und Ecken sägen kann, habe ich das mal RatzFatz ausprobiert. Erst dachte ich noch, au weia, was muss ich bei einer Sprechblase denn für seltsame Winkel schneiden und wie messe ich die? Puh! Glück gehabt, alle Winkel haben 45 Grad! Also los geht's. Man benötigt ca. 5 Leisten (die sind bei mir 16 cm lang und 2,6 cm breit).

Blaue Gehrungslade mit kleiner Holzleiste



Zugeschnittenes Stäbchenparkett
Stäbchenparkett mit vielen 45 Grad Winkeln.
An die Längen der Teile habe ich mich langsam herangetastet. Ist noch nicht alles perfekt. Aber für's erst mal geht's. Dann mit Holzleim alles zusammen kleben.

Zusammenkleben der Holzleisten mit Holzleim.


Nachdem der Kleber trocken war, habe ich das Ganze mit heller Kreidefarbe gestrichen.

Sprechblasen Bilderrahmen wird mit heller Kreidefarbe eingepinselt.






Auf der Rückseite habe ich einen ganz normalen Bilderaufhänger zum Ankleben verwendet. Der reicht bei dem Gewicht völlig aus und trägt auch nicht so auf. Was übersteht wird mit einem Cutter einfach abgeschnitten.

Bilderaufhänger auf der Rückseite
Nun kann ich von hinten ganz einfach Fotos, Ausdrucke oder Magazinseiten mit etwas Tape dagegen kleben und meine Sprechblase aufhängen. Wenn man kleine Magnete verwendet hält der Rahmen auch an einer Pinnwand.

Bilderrahmen in Sprechblasenform vor Holzwand und Sukkulente
Auf jeden Fall eröffnen sich mit meinem neuen Spielzeug wieder ganz wunderbare Möglichkeiten für mein Stäbchenparkett. Ich freue mich schon drauf :) Und springe gleich mal rüber zu Ankes Creadienstag.


Donnerstag, 7. Juni 2018

PAPERFRAMES | DIY Bilderrahmen aus Papier...

Ich liebe es Bilder aufzuhängen, umzuhängen, wegzuhängen. Da kann ich doch nicht jedes mal ein Loch in die Wand hauen. So ein leichter Papierrahmen lässt sich schnell an der Wand fixieren und nach Lust und Laune austauschen. Ob Urlaubsbilder, Hochzeitsfotos oder Bilder von der Family - alles geht.



Es muss kein teures Papier sein. Eine Seite aus einem Hochglanz-Magazin tut es auch. (Hier kann man zur Verstärkung noch eine Pappe von hinten dagegen kleben).
Die Vorlagen habe ich für euch vorbereitet. Ihr könnt sie euch hier herunterladen. Einfach in der gewünschten Größe ausdrucken und auf die Rückseite des ausgewählten Papieres kleben. Ich habe es mit Sprühkleber gemacht, da dann wirklich die komplette Fläche klebt. Das ist wichtig beim ausschneiden. Wer seinen Drucker gut kennt, kann die Vorlage natürlich auch gleich auf die Rückseite des ausgewählten Papierbogens drucken.




Dann heißt es ausschneiden. Mit einer Schere oder dem Cutter. Ungeübte sollten vielleicht nicht gleich die komplizierte Form nehmen. Das ist eine ziemliche Friemelei, und je dicker das Papier, um so schwieriger wird es.



Dann kann man die Fotos von hinten dagegen kleben - einfach mit etwas Tape fixieren. Die Fotos kann man sich selbst ausdrucken oder richtige Fotoabzüge verwenden.



Ich habe mich für ein paar Urlaubsfotos entschieden. Nun wandere ich in der Wohnung rum, und schaue, wo ich sie hinklebe. Ja, einfach mit einem kleinen Stück doppelseitigem Klebeband auf die Wand kleben. Das hält!
Das Schöne ist, da die Rahmen so dünn sind, kann man sie auch super einfach übereinander kleben und so kleine Collagen erstellen. Oder mit einem hübschen (Beton)-Magneten an die Pinnwand pinnen. Und immer wieder nach Lust und Laune austauschen.






Dienstag, 5. Juni 2018

5 FRAGEN | am Fünften...

Ui, ich habe tatsächlich mal dran gedacht. Nicht, dass ich momentan viele Termine hätte... aber ihr wisst ja wie das ist. Man ist mal froh, nichts machen zu müssen und da rutschen dann ein paar Dinge einfach durch und zack hat man wieder was verpasst.

O.K. Nic, alias luziapimpinella fragt 5 Fragen am Fünften.

1. Wenn du emigrieren müsstest. In welches Land würdest du auswandern und warum?
Wenn ich müsste? Ich hoffe, ich muss nicht. Es gibt sicher Plätze, die schöner sind, als Deutschland (oder anders schön), aber hier sind alle Freunde und die Familie....
Aber wenn ich müsste...? Hm. Es gibt da ein paar Städte, in denen ich gerne mal eine Weile leben würde, z.B. San Francisco, Kapstadt oder Sidney. Aber wirklich für immer leben wollte ich dort nicht. Da würde ich nicht so weit weg wollen. Vielleicht dann lieber Süd Frankreich, Italien oder Spanien. Malle ginge auch ;)

In einer mir völlig fremden Kultur würde ich mich wahrscheinlich nicht wohlfühlen. Urlaub ja. Für immer nein. Da bleibe ich lieber in Europa :) Auch wenn ich z.b. das asiatische Essen sehr liebe...
Also, nein der Gedanke auszuwandern, also so richtig auszuwandern ist mir eigentlich noch nie gekommen. Irgendwo ein Häuschen im Süden - das wäre eher was.



2. Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nichts zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?
Kriterien? Der Inhalt, bzw. die Handlung muss mich ansprechen oder interessant klingen. Da ist es egal, ob es ein Animationsfilm ist, SiFi, Thriller, Western oder Schnulze.  Und der Film sollte mich unterhalten. Ich mag so Filme nicht mit politischen Hintergründen und Aufarbeitungen irgendwelcher Weltprobleme. Nicht, dass es mich nicht interessiert, aber im Kino oder vor nem Video möchte ich Spaß haben. Mit richtig schönen, fiktiven Geschichten. Für den Rest gibt es die Nachrichten.
Ich habe ungefähr 30 Jahre lang eine Zeitschrift mit Fernsehprogramm gehabt, mittlerweile schaue ich im Internet. Am Ende habe ich es gehasst, wenn in meinem Magazin eher eine Kritik, als eine Beschreibung des Films zu lesen war. Kritiken finde ich blöd, da sie nur den Geschmack eines Einzelnen widerspiegeln. (Wenn ich ein Buch kaufe, will ich im Klappentext auch keine Buchkritik lesen.)

Wenn in einem Film Schauspieler mitspielen, die ich absolut nicht ab kann, (wie z.B. Benedikt Cumberbatch) würde ich trotz guter Handlung nicht ins Kino gehen und der Fernseher bliebe aus. Gute  (gut aussehende Schauspieler, z.b. Hugh Jackman :) + blöder Inhalt  - geht aber auch nicht.

Und nein, es fällt mir nicht schwer abzuschalten. Bevor ich mir den ganzen Abend verderbe, mache ich lieber was anderes. Im Kino bleibe ich dann eher mal sitzen, obwohl es zwei Filme gab, bei denen ich gerne rausgegangen wäre: "Clockwerk Orange" und "Das große Fressen"...
Momentan warte ich auf den Film "Everybody knows" mit Penelope Cruz und Javier Bardem - der kommt aber erst im September in die deutschen Kinos.



3. Wann hast du das letzte Mal mit anderen zusammen gesungen?
So richtig gesungen würde ich das jetzt mal nicht nennen, außer ein Ständchen mit dem Ehegatten am Telefon zählt auch dazu. Wir haben einer Freundin zum Geburtstag gratuliert und ihr ein Liedchen durch den Draht geschickt.... Ansonsten singe ich eher, wenn ich ganz und gar alleine bin :) dafür aber laut und leidenschaftlich.

4. Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?
NICHTS!! Denn alles, was einem seltsam vorkommt ist keineswegs ein Rätsel, sondern meist eine unabwendbare Tatsache. Wäre es ein Rätsel, könnte man es lösen. Oder? Das geht aber in den meisten Fällen nicht. Es gibt Männergehabe und Frauengehabe. So richtig negative Erfahrungen mit typisch männlichem Machogedöns habe ich noch nicht gemacht. Wenn mir einer Doof kommt, ignoriere ich das meistens. (Außer ich habe gerade richtig gute schlagfertige Argument, aber die fallen mir leider meist erst hinterher ein...)

Sicher, es gibt noch andere Dinge, die einen in den Wahnsinn treiben, aber wahrscheinlich ist es anders herum genauso. Darum stelle ich mir die Frage nicht, ob das mit dem Geschlecht zusammenhängt. Es gibt auch Frauen, die Zeitung auf'm Klo lesen und es beim Essen nicht schaffen auf dem Tisch zu essen, will sagen, es liegen mehr Krümel auf Stuhl und Boden, als auf dem Teller... :) Oder wo die Küche nach dem Kochen aussieht, wie ein Schlachtfeld!!!



5. Was liegt auf deinem Nachtisch herum?
Mein Nachtisch ist wohl eher langweilig. Eine Lampe (aber nur weil's nett aussieht - zum lesen dient die Lampe direkt überm Kopf), unser Hochezeitsfoto (weil ich das Bild so mag), eine Duftkerze (die ich aber natürlich nicht anmache und die auch einen Deckel hat, damit sie nachts nicht riecht...), dann noch eine Gliederhand (da habe ich zwei Stück von... wo sollte ich denn sonst noch damit hin?) natürlich das jeweilige Buch, das ich gerade lese (...) und, ja ich gebe es zu ein Fläschchen Nasenspray (falls ich nachts keine Luft bekomme, was sehr oft vor kommt) Das habe ich aus optischen Gründen da aber jetzt nicht stehen ;) Das Hartgummi liegt natürlich dann auch noch rum und inzwischen auch was zum trinken. Was mir fehlt ist eine schöne neue Uhr mit groooooßer Digitalanzeige – nicht um morgens geweckt zu werden. Sondern um nachts drauf zu schauen zur zu denken, oh f*ck schon 3.00 Uhr und ich kann immer noch nicht schlafen... ;(





So, geschafft. Alles wahrheitsgemäß beantwortet :)