Donnerstag, 26. November 2020

MAKRAMEE BÄUMCHEN | Baum und Stern aus Makramee

Tja, wer hätte das gedacht. Meine letzte Makramee-Arbeit war in der 4. Klasse Volksschule. Also schon sehr, sehr lange her. Das war eine Einkaufstasche aus braunem, kratzigem Makramee. Ich glaube, ich habe mir damals geschworen, so was mache ich nie wieder ;) .... nun denn!

Ich probiere ja immer gerne alles Mögliche aus. Und da es vor kurzem im Supermarkt dieses tolle Häkelgarn aus recyceltem Denim gab, wollte ich auch Makramee noch mal eine Chance geben. Außerdem stolpert man bei Pinterest über so viele tolle Ideen. Wer kann da schon "Nein" sagen?

Und für alle, die dieses Makramee-Bäumchen noch nicht gemacht haben:
hier noch mal eine kleine Anleitung.

Zunächst einen langen Faden schneiden. In diesem Fall ist er 50 cm lang gewesen. Hätte aber ruhig länger sein können. Dann lässt sich das "Stämmchen" unten besser verarbeiten. Am oberen Ende eine Kugel auffädeln und dann das Ganze am besten in einem Klemmbrett befestigen. So kann man gut arbeiten, ohne dass alles verrutscht.

Dann viele kleine Fadenstücke schneiden. Bei mir waren es 16 Stück á 15 cm. Eine Schlaufe unter die 2 Fäden legen und die Zweite zum Knoten binden.



Die Knoten immer abwechselnd von links oder rechts beginnen. Alle Fäden nach und nach anknüpfen und immer gut festziehen und nach oben schieben.



Dann kommt ein bisschen Fleißarbeit. Denn die ganzen Fäden müssen nun auseinandergedröselt werden. Hier habe ich es mit allem möglichen gemacht. Kamm, Haarbürste, Drahtbürste. So richtig überzeugt war ich nicht. Vielleicht habe ich einfach nicht den richtigen Kamm (Ich kämme mich halt nie...) Wenn man dann mit dem Ergebnis zufrieden ist, schneidet man mit einer scharfen (!!!) Schere das Bäumchen in Form.



Das kurze Stückchen unten habe ich geflochten. Aber, wie gesagt, besser, wenn es etwas länger ist. Die Holzkugel richtig nach unten schieben und schon ist der kleine Dekobaum fertig.



Spannend finde ich auch, was man alles an Sternen basteln kann. Vom letzten Besuch bei meiner Mum, habe ich ein paar alte Gardinenringe mitgebracht. 

Hier einfach so viele Fäden anknoten, bis der Ring geschlossen ist, anschließend alles schön kämmen und mit der Schere in Form schneiden. Ich habe mir übrigens eine Papierschablone zur Hilfe genommen, sonst wäre das nie ein Stern geworden und ich hätte so lange rumgeschnippelt, bis nichts mehr übrig gewesen wäre...;)

Und? War es richtig Makramee eine Chance zu geben? Ich finde ja!


Montag, 2. November 2020

HUNDEKAKATÜTEN-TASCHE | Gassi gehen nie "ohne"

Zugegeben, ich geh nicht oft mit dem Hund. Allein der Gedanke bei schietigem Wetter draußen stundenlang den Hund zu bespaßen, lässt mich momentan frösteln. Aber zum Glück muss ich das ja auch nicht ;) Manchmal erbarme ich mich dann aber doch, wenn Herr H. mal länger unterwegs ist abends. Dann schnapp ich mir die Töle und laufe um den Block.

Ein paar Leckerlies in die Tasche und 2-3 Beutel abreissen. Und auch in die Tasche. Schlüssel nicht vergessen. Leine. Hab ich alles? Ach ja, den Hund noch! 




Und wenn's dann passiert wühle ich in der Tasche und suche, während der Hund schon wieder weiter will. Daher habe ich mir jetzt eine "HuKaTüTa" genäht. Eine Hundekakatütentasche ;) Ist ganz easy.

Man braucht nur ein bisschen alten Stoff, z. B. Jeans, Schere, Nähmaschine und einen kleinen Karabinerhaken oder Ähnliches. Und schon geht's los.

Ich habe 2 Teile zurechtgeschnitten (ca. 12cm breit, 10cm hoch) und diese an einer Kante jeweils rechts und links ein Stück zugenäht.  In ca. 1,5 cm Abstand von oben.


Dann aufklappen, die Kanten umlegen und noch mal absteppen.


Aus der Jeansnaht habe ich einen kleinen Streifen geschnitten, das wird die Schlaufe zum Aufhängen. In den Stoff legen (Schlaufe nach innen ;) und die Kanten rechts und links zunähen. Dann die untere Seite ebenfalls schließen.


Die Ecken ein wenig abschneiden und über die Ecken nähen, um einen Bodenbeutel zu formen. Anschließend alles durch die kleine Öffnung wenden.

Dann noch einen kleinen Haken dran. (hier war es der Haken von einem Einkaufswagenchip). Ein schöner, kleiner bunter Karabiner wäre auch nicht schlecht.



Und zum Schluss noch die Hundekotbeutel (doofes Wort) hinein - fertig!


Und wisst ihr was? Es ist abend, als ich den Post schreibe und draußen schüttet es. Und ich bin froh, dass Herr H. da ist und ich nicht mit dem Hund raus muss ;), obwohl ich jetzt gewappnet bin...



Freitag, 30. Oktober 2020

DRAHTSTERNE- UND BÄUME - Ich hab da noch ein Eisen im Feuer... ;)

Na, wenn das nicht mal eine coole Variante ist,  Weihnachtssterne zu basteln, oder? Vorausgesetzt man spielt gerne mit dem Feuer. (So wie ich… ;)


Sieht komplizierter aus, als es ist. Allerdings sollte man schon eine Feuerschale oder einen Feuerkorb haben. (Im Aschenbecher wollte ich das lieber nicht ausprobieren...;) 

Was benötigt ihr:
• Kartonreste
• Stift
• Bindedraht
• Schere/Zange
• Feuerschale (oder ähnliches)
• Nägel, Hammer
• Holzwürfel

Und dann geht es auch schon los. Zuerst mal einen Stern oder einen Baum auf die Pappe zeichnen. Es hat sich gezeigt, dass die Spitzen bei Baum und Sternen eher schmal und lang sein sollten, damit man sie besser umwickeln kann. Dann mit Cutter oder Schere ausschneiden.

Anschließend wird gewickelt was das Zeug hält. Die Teile sind sehr Materialintensiv, das heißt da geht schon mal eine halbe Rolle Wickeldraht drauf für einen Stern!!!



Immer schön über Kreuz und über die Spitzen und dann wieder mal über Kreuz. Ansonsten kann es sein, dass euch die Spitzen irgendwie abfallen. Wenn genug Draht um die Pappe gewickelt ist, kommt das Teil ins Feuer. Und zwar so lange, bis die Pappe im Inneren des Drahtsternes verbrannt ist.

Man muss nicht warten, bis das Feuer runtergebrannt ist. Mit einer Zange lässt sich das Wickelteil gut rausfischen, wenn man zuvor an einem Ende ein langes Stück Draht hat stehen lassen. Ein bisschen schütteln und pusten, bis die Asche rausrieselt. Dann auskühlen lassen. Oder für Ungeduldige, wie mich, ab damit ins Wasserbad. Dann kann man auch gleich weiterarbeiten.




Ich habe kleine Holzwürfel zugeschnitten und die Sterne und Bäumchen mit einem oder zwei kleinen Nägeln darauf befestigt. Das ist schöner, als einen langen Stab in die Mitte zu stecken.



Passt, wackelt und hat Luft! Und? Was meint ihr? Also ich habe schon wieder neuen Bindedraht gekauft. Bis Weihnachten ist ja noch lang ... ;) Und Party machen geht eh nicht.