Freitag, 30. Oktober 2020

DRAHTSTERNE- UND BÄUME - Ich hab da noch ein Eisen im Feuer... ;)

Na, wenn das nicht mal eine coole Variante ist,  Weihnachtssterne zu basteln, oder? Vorausgesetzt man spielt gerne mit dem Feuer. (So wie ich… ;)


Sieht komplizierter aus, als es ist. Allerdings sollte man schon eine Feuerschale oder einen Feuerkorb haben. (Im Aschenbecher wollte ich das lieber nicht ausprobieren...;) 

Was benötigt ihr:
• Kartonreste
• Stift
• Bindedraht
• Schere/Zange
• Feuerschale (oder ähnliches)
• Nägel, Hammer
• Holzwürfel

Und dann geht es auch schon los. Zuerst mal einen Stern oder einen Baum auf die Pappe zeichnen. Es hat sich gezeigt, dass die Spitzen bei Baum und Sternen eher schmal und lang sein sollten, damit man sie besser umwickeln kann. Dann mit Cutter oder Schere ausschneiden.

Anschließend wird gewickelt was das Zeug hält. Die Teile sind sehr Materialintensiv, das heißt da geht schon mal eine halbe Rolle Wickeldraht drauf für einen Stern!!!



Immer schön über Kreuz und über die Spitzen und dann wieder mal über Kreuz. Ansonsten kann es sein, dass euch die Spitzen irgendwie abfallen. Wenn genug Draht um die Pappe gewickelt ist, kommt das Teil ins Feuer. Und zwar so lange, bis die Pappe im Inneren des Drahtsternes verbrannt ist.

Man muss nicht warten, bis das Feuer runtergebrannt ist. Mit einer Zange lässt sich das Wickelteil gut rausfischen, wenn man zuvor an einem Ende ein langes Stück Draht hat stehen lassen. Ein bisschen schütteln und pusten, bis die Asche rausrieselt. Dann auskühlen lassen. Oder für Ungeduldige, wie mich, ab damit ins Wasserbad. Dann kann man auch gleich weiterarbeiten.




Ich habe kleine Holzwürfel zugeschnitten und die Sterne und Bäumchen mit einem oder zwei kleinen Nägeln darauf befestigt. Das ist schöner, als einen langen Stab in die Mitte zu stecken.



Passt, wackelt und hat Luft! Und? Was meint ihr? Also ich habe schon wieder neuen Bindedraht gekauft. Bis Weihnachten ist ja noch lang ... ;) Und Party machen geht eh nicht.

Sonntag, 14. Juni 2020

GARTEN TEELICHT | Upcycling für einen gemütlichen "Draußen-Abend" ...

Draußen sitzen. Draußen essen. Draußen chillen. Am liebsen bis spät abends - ich liebe es. Es ist so schön bei angenehmen Temperaturen den Tag im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse ausklingen zu lassen. Und jetzt auch mit der passenden Beleuchtung am Abend. Im unerschöpflichen Quell Pinterest habe ich genau das Richtige für mich gefunden. (Man muss ja nicht alles neu erfinden)

2 Gartenteelichter im Blumenbeet

Nachdem ich jetzt schon Teelichter für den Tisch aus alten Glasflaschen upgecycelt habe (findet ihr hier!) sind jetzt noch zwei Teelichter für den Garten hinzugekommen. Die kann man natürlich auch auf der Terrasse oder dem Balkon einfach in den Blumentopf stecken.

Was benötigt ihr?

• Runden Holzstab
• Reduziermuffe aus Kupfer (Durchmesser der Muffe muss auf den Holzstab passen)
• Alte Thunfischdose
• Schraube (Sie sollte so lang sein, dass sie später durch die komplette Muffe passt)
• Sprühlackfarbe
• Glas
• Teelicht

• Bohrmaschine/Bohrer
• Hammer
• Schraubenzieher

Und schon geht's los. In die Dose schlagt ihr ein Loch für die Schraube und in den Rundstab bohrt ihr mit entsprechendem Durchmesser ein Loch. Die Muffe dann mit dem schmäleren Ende auf den Stab stecken.

Upcyclingmaterial Dose, Schrabe, Rundstab Reduziermuffe

Dann steckt ihr die Schraube durch die Dose und auf den Stab. Gut festschrauben. Wer mag kann auch noch eine kleine Unterlegscheibe mit verschrauben. Ist aber nicht unbedingt nötig.

Dose auf Rundstab setzen und verschrauben

Da ich mich erst später entschieden habe, nicht das ganze Teelicht zu lackieren, sondern den Stab in Natur zu lassen, habe ich den Stab anschließend abgeklebt. Nun mit Sprühlack in der Farbe eurer Wahl lackieren. Am besten draußen! Anschließend gut trocknen lassen.

Garten Teelicht lackieren

Tadaa! Nun noch ein passendes Glas suchen und in die Dose stellen. Ein großes Teelicht hinein und ab in den Garten.

Closeup Gartenteelicht


Jezt muss ich gestehen, dass ich das Projekt ein wenig verändern wollte, mir aber die Zeit nicht blieb, da ich es unbedingt bei Evis (Mrs Greenhouse) und Mikes (Herr Letter) Sommer-Challenge #eightdaysofsummer zeigen wollte.

Als Glaslichter waren auch hier Flaschenkolben aus Altglas vorgesehen, die sind mir aber alle kaputt gegangen ;( also wurde es ein einfaches Trinkglas. Dann war geplant, die Teelichter nicht zum Stecken, sondern zum Aufstellen zu machen. Also mit einem Fuß aus Beton, so dass man sie an jeden beliebigen Platz stellen kann. Aaaaaber, ich habe keinen Zement mehr im Haus. Die Zeiten von "Oh, Beton!" sind doch schon eine Weile her.... ;)

Was nicht ist, kann noch werden und der nächste Baumarktbesuch ist bestimmt nicht lange hin. Vielleicht werden die Teelichter dann doch noch einbetoniert.

2 Gartenteelichter im Blumenbeet



Zum Glück war es gerade gestern Abend so warm, dass ich warten konnte, bis es dunkel ist, um euch die Garten-Teelichter auch mal in Aktion zu zeigen. Was meint ihr, die können sich doch sehen lassen, oder?

2 Garten Teelichter beleuchtet am Abend





Donnerstag, 11. Juni 2020

TEELICHTER | Altglas Upcycling für lauschige Sommerabende...

Ja, es wird wieder warm. Ganz bald. Wir werden wieder draußen sitzen. Und zwar bis es dunkel wird. Und dann brauchen wir Teelichter - jede Menge. (Bei uns auf der Terrasse zieht es immer ein wenig, da sind offene Teelichter nicht so optimal) Und da ich letzte Woche bereits aus den "Unterteilen" der Glasflaschen Vasen gemacht habe (findet ihr hier), ist jetzt das Oberteil dran...


Zuvor aber noch ein kleines DIY aus Stäbchenparkett (what ever). Denn irgendwo müssen die Teelichter ja drauf stehen. Daher habe ich meine kleinen Leisten mit der Gehrungssäge in jeweils 6 kleine Teile zersägt, mit einem 60° Winkel an beiden Seiten.




Dann habe ich die einzelnen Teile mit Holzleim zusammen geklebt. Ich habe verschiedene Größen ausprobiert - es kommt darauf an, welche Teelichtgrößen man verwendet. Man kann auch mehrere 6-Ecke aufeinander kleben.






Die Flaschenoberteile habe ich, genau wie die "Vasen" gut geschmirgelt, damit man sich am Rand nicht schneidet. Dann habe ich die Flaschen noch verziert. Nur nicht so dolle, sonst sieht man das Licht später nicht mehr ;)


Vielleicht ein kleiner Anhänger aus Modelliermasse mit Gräser- und Blattabdrücken? (Habe ich ganz fix durch meine Nudelmaschine gezogen ;) wie hier bereits ausprobiert) Ein bisschen Paketschnur, ein paar Holzperlen - was die Bastelbox so hergibt.






Jetzt kann ruhig am Abend mal ein Lüftchen gehen. Und ich brauche keine Angst haben, dass mir die Lichter ausgeblasen werden...  ;)

Und ja, den Dremel habe ich wieder nicht benutzt. Aber bald ganz bald, denn die Flaschen könnte man doch noch ganz toll mit Mustern verzieren, oder?