Donnerstag, 4. Oktober 2018

ALTES HOLZ FÜR NEUES WOHNEN | Blumenkasten DIY

Werbung | Buchrezension
Wohooo, da habe ich mich aber sehr gefreut, als mir dieses Buch ins Haus flatterte. Das ist ja wohl genau mein Ding, oder? Altes Holz? Hab ich. Lust? Hab ich auch. Ideen? Gibts viele und das Werkzeug wartet...


Zum Glück wohne ich "im Grünen" und kann alles mit nach Hause schleppen, was mir in die Finger fällt. Latten, Kisten, Bretter, Äste... (es gibt halt auch noch was anderes außer Stäbchenparkett :)

Für mein Blumenkasten-Projekt habe ich aber Leisten aus unserer alten Terassenbank genommen, die schon eine Weile auseinandergebaut im Garten vor sich hinmodern. Die wollten wir irgendwann in den Feuertopf werfen ..... Moooooment!

Die kann man doch noch prima gebrauchen. Vorher müssen sie aber noch ein bisschen hergerichtet werden, dass heißt schmirgeln und zurechtsägen.

Nach dem Sägen müssen die einzelnen Leisten mit Holzleim zusammengeklebt werden. Damit meine Teile (auch beim Stäbchenparkett) immer exakt im rechten Winkel zusammen gefügt werden können, habe ich mir mittlerweile ein Brett präpariert. Mit hohen Kanten an zwei Seiten. So kann ich die zu klebenden Holzleisten in die Ecke schieben, damit sie einen rechten Winkel haben. Wenn die Leisten richtig angetrocknet, bzw. fest sind, kann man den Kasten komplett zusammenbauen.

Wer eine Halterung an den Seiten anbringen möchte, sollte vorher noch die passenden Löcher in die kurzen Seiten bohren.

Da die Leisten alt und verzogen sind, passt der ganze Kasten natürlich nicht exakt zusammen, was aber eigentlich auch nicht stört. Nur, lässt es sich dann auch nicht so gut kleben. Daher habe ich die Seitenteile zusätzlich geschraubt. Jetzt kann nichts mehr passieren.

Danach kann man auch schon die Schnur durch die Löcher ziehen und verknoten. So lässt sich der Kasten mit Blumen (oder sonstigem Gedöns) besser transportieren.

So sieht die DEKO KISTE übrigens im Buch ALTES HOLZ FÜR NEUES WOHNEN von Hester Van Overbeck aus. In ihrem Buch zeigt die Niederländerin 35 Projekte mit altem Holz. Zum Thema Dekorieren, Möbel oder Stauraum und alles mit ausführlichen Anleitungen. Materialien und Werkzeuge werden vorgestellt, verschiedene Techniken der Verarbeitung und es gibt viele Tipps zum Thema.

Egal, ob für Blumen, Kerzen, Küchen- oder Schreibtischzeugs, wir alle wissen, dass man Kisten und Boxen ständig braucht. Und wie schön, wenn man sie auch noch selbst machen kann.


Auf ihrer Website: www.hestershandmadehome.com findet ihr noch mehr Informationen zur Autorin/Bloggerin und vor allem auch spannende Projekte zum Nachbauen.

Das Buch ist im LV. Buch Verlag erschienen und wurde mir freundlicherweise für meine eigenen Projekte zur Verfügung gestellt. Ihr könnt es zum Beispiel hier bestellen.

Ich habe mir auch schon gleich das nächste Objekt aus dem Buch rausgesucht - ich brauche nämlich dringend einen Pflanzenständer für die Terrasse :)







Dienstag, 25. September 2018

HOLZUNTERSETZER | Stäbchenparkett im ZickZack....

Ich liebe es auf Pinterest zu stöbern. Und wenn ich dabei noch über Projekte stolpere, die mich dazu inspirieren  mein Stäbchenparkett hervorzuholen - noch besser. Wie wäre es denn mal mit ein paar Untersetzern? Also in unserem Wohnmobil hätte ich die gut gebrauchen können, dann hätte ich nicht mit der heißen Espressokanne unsere Küchen-Ablage ruiniert... ;(



Und dabei sind sie so schnell gemacht. Alles man man benötigt sind 3 kleine Leisten (in diesem Fall Stäbchenparkett), eine Gehrungslade, Schmirgelpapier und Holzleim. Für einen Untersetzter sägt man erst mal alle Ecken mit einem Winkel von 60 Grad an.

Die gesägten Kanten etwas abschmirgeln und wie auf dem Foto unten zusammenkleben. Ehm, das war's eigentlich auch schon.



Von einem anderen Projekt, wo ich die Kanten im Winkel von 45 Grad abgesägt habe, sind noch jede Menge kleine Dreiecke übrig. (Ich kann ja nichts wegschmeißen) Diese kann man hier prima zum verzieren verwenden... (Ich wusste doch, die sind noch zu gebrauchen...:)



Und natürlich kann man die Untersetzer auch streichen. Nur sollte man dann lieber keine heiße Kanne drauf stellen.








Gleich ein paar mehr machen - dann kann nichts mehr passieren. Und da wir ja jetzt ein neues Wohnmobil haben, kann ich hier auch gleich achtgeben, dass ich nicht wieder die Espressokanne auf die Arbeitsplatte stelle...:-p



Creadienstag bei Anke? Ich bin dabei.


Mittwoch, 19. September 2018

WELLPAPPEN ZOO IM ELCHTEST | Buchvorstellung ...

>>> W E R B U N G <<<
Ein bisschen traurig war ich ja schon, dass wir in Norwegen keinen einzigen Elch gesehen haben. Natürlich hätten wir in einen Tierpark fahren können, aber das ist ja was ganz anderes, als einen Elch in der freien Wildbahn zu erleben. Aber ich will mich nicht beklagen, wir haben jede Menge Rentiere gesehen, und die sind wirklich auch wunderschön.

Und wenn sie dann auch noch plötzlich abends auf einem einsamen Stellplatz auftauchen, dann ist das schon umwerfend. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Wir sitzen da so, trinken gemütlich ein Weinchen, die Fenster im Camper waren noch offen (es ist ja hell im Polarsommer) und dann blicke ich so raus und bekomme Schnappatmung.... Also schnell die Kamera gesucht und gaaaaanz leise raus aus dem Auto....






Aber zurück zu den Elchen. Tja, hat man keine Elche, macht man sich welche. Zum Beispiel aus Papier. Das ist wohl eine der schnellsten und leichtesten Möglichkeiten.





Wobei.... so ganz einfach war es dann doch nicht. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich ein Anleitungsleser-Muffel bin? Bei mir muss sich das immer irgendwie gleich erschließen, aus dem, was ich vor mir habe. Daher ist mein Elch natürlich auch nicht ganz so, wie er im dem Buch von Claude Jeantet beschrieben ist. Vor allem hat er nur einen kleinen Anteil Wellpappe.... und dabei heißt das Buch doch "Einzigartiger Wellpappen Zoo". (Gibt es z.B. hier)

Ich probiere wirklich gerne Neues aus, aber ich möchte dafür nicht extra neue Materialien kaufen. Aber wie ihr an meinem Ergebnis seht, geht das auch ohne. (Wenn man allerdings wie ich, noch die Größe verändert, wird's in dem Buch etwas kompliziert.) Die Vorlagen sind zum Teil zum kopieren, die Einen muss man vergrößern, die anderen nicht und andere Teile wiederum muss man sich selbst aufzeichnen... wie gesagt - aufwendige Anleitungen sind nicht mein Ding.




Aber ich denke man kann die Vorgaben auch ein bisschen abwandeln, variieren oder ganz neu interpretieren. Die 30 Anleitungen in diesem Buch enthalten viele witzige Kreationen, wo sicher jeder was findet, dass er umsetzen kann. Dass es bei mir gleich der Elch vom Titel ist, hat natürlich mit meiner letzten Reise zu tun.



Wäre ich gerade aus Afrika gekommen, hätte ich sicherlich ein anderes Tier gebastelt, oder? Was meint ihr? Vielleicht eine Giraffe, oder ein Dromedar?



Claude Jeantet, die Autorin,  ist Architektin und hat in Paris einen Laden, in dem es ihre dekorativen Wellpappen-Kreationen auch zu kaufen gibt. Das Buch ist im August diesen Jahres im LV. Buch Verlag erschienen und wurde mir für diese Buchbesprechung freundlicher gratis Weise zur Verfügung gestellt.

Mein Fazit:
Zum Nachbasteln sollte man sich die Anleitungen der Kartonagentiere wirklich erst einmal ganz genau durchlesen (ja ja) und sich überlegen, was man alles benötigt, bzw. was man vielleicht schon hat und noch gebrauchen kann. (Wenn ihr mal wieder ein Päckchen bekommt, dann hebt doch einfach den Karton auf...)

Für Kinder ist das Buch meiner Meinung nach nicht so gut geeignet, dafür sind die Objekte zu kompliziert. Aber als Anregung und Inspirationsquelle macht das Buch auf jeden Fall Spaß. Manchmal ist es ja auch gerade spannend zu sehen, was Kinder daraus machen... :)

Und wer weiß, ich bin doch ein großer Pinguin Fan... da gibt es in dem Buch einen kleinen Pinguin, mich Fächern, der beim Aufräumen hilft... vielleicht wäre das noch was....