Mittwoch, 12. Februar 2014

Namibia | Unendliche Weiten #1

Heute möchte ich euch mal ein wenig von unserer Reise durch Namibia berichten. Über 10.000 km sind wir mit dem Camper kreuz und quer durchs Land gefahren. Damit ich euch aber nicht langweile mit unendlichen Bildern, habe ich das Ganze etwas aufgeteilt. Heute also nur die schönsten, unendlichen Weiten.
Vielleicht erst mal ein paar Infos. Namibia ist ungefähr 2,5 mal so groß, wie Deutschland. Während sich bei uns aber ca. 80,5 Mio. Menschen aufhalten, leben dort im ganzen Land nur ca. 2,2 Mio. davon 44 % im Norden und alleine 300.000 in der Hauptstadt Windhoek. Im Süden sind es gerade mal 7%, während es im Westen und in der Namibwüste, mit Ausnahme der Küstenstädte, noch weniger sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass man stundenlang durch die Gegend fährt (immer schön links) und es kommt einem niemand entgegen.


Auf der Karte seht ihr unsere Route (so in etwa). Geflogen sind wir Nonstop von Frankfurt nach Kapstadt (Südafrika), haben dort am Flughafen unseren Camper übernommen und waren nach 2 Zwischenstopps an der Grenze zu Namibia.
Erstes großes Ziel: Der Fishrivercanyon. Der größte Canyon Afrikas und nach dem Grand Canyon der zweitgrößte überhaupt. Es ist viel passiert, seit wir das erste mal vor 10 Jahren hier waren. Daher sind wir auch eine ganze Weile rumgefahren und haben uns den Canyon von allen Seiten angeschaut.
Auf dem Weg Richtung Norden ist es ziemlich "wüst". Wind und Sand und Hitze. Zum Glück kühlt  es nachts oftmals ab (nicht immer), so dass wir in unserem Dachzelt nicht vergehen vor Hitze.
Nachdem wir den Geburtstag von Herrn H. in Lüderitz, einer Hafenstadt am Südatlantik, gefeiert haben, fahren wir weiter und hören im Radio "Hitradio Namibia" - auf deutsch natürlich. Man liebt die Deutsche Welle und das Lied "Kleine Taschenlampe brenn'" hat mich den ganzen Urlaub über verfolgt :)
Auf dieser Farm mit dem Namen Gunsbywis (Guntbeweis) haben wir übernachtet. Man sieht sie ganz da hinten. Wir fahren den langen Weg durch den Sand zu den Dünen und warten auf den Sonnenuntergang.

Dann wird's plötzlich grün. Wir fahren quer durchs Land und treffen Freunde von uns am Waterberg. Dort klettern wir natürlich hoch und haben einen fantastischen Ausblick. Herrlich, oder?

Nachdem wir eine Woche lang mit unseren Freunden rumgefahren sind, unter anderem in der Etosha (davon später) trennen sich unsere Wege. Die Einen fahren Richtung Caprivi und wir hoch an die Grenze zu Angola. Erst zu den Ruacanafällen und anschließen zu den Epupa Falls. Die Epupa Falls befinden sich im Verlauf des Kunene Rivers - der Grenzfluss zwischen Angola und Namibia.
Hier nun meine Lieblingslanschaft. Es wird wieder trocken und heiß. Ist das nicht grandios? Ihr seht die "Straße"? Nun, ohne einen Führer findet man den Weg freilich nicht. Wir fahren bis dicht an die Skeleton Coast und können das Meer erahnen. Stundenlang hätte ich dort bleiben können. Einfach nur sitzen und schauen. Kaokoland. Ein Traum für Wüstenfans.

Und nachdem wir anschließend wieder quer durchs Land fahren (und in Windhoek das zweite Mal das Auto tauschen) fahren wir irgendwann in den Kgaligadi N.P. und sind somit wieder in Südafrika. Nun geht es zurück Richtung Kapstadt. Nun beginnen die fantastischen Landschaften mit Pässen, Bergen, Weinfeldern und einem irren Weitblick.

Wir sehen uns wieder. Dann zeige ich euch ein wenig von der Tierwelt Namibias.

Kommentare:

  1. oh, ich wusste es - irgendwann kommen die fernweh-bilder! wahnsinn!!! ich hätte nix dagegen, bei dir dir mal einen von diesen verpönten dia-abenden zu machen. :)
    was für tolle bilder - und was für ein erlebnis muss eine solche reise sein!
    herzliche grüße
    die frau s.

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  2. Juhu, Bilder aus Namibia. Ich habe schon sehnsüchtig gewartet.
    Die unendlichen Landschaften sind einfach unglaublich! Tolle Aufnahmen.

    LG
    Manuela

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  3. Danke für den Einblick. Vom Land habe ich leider nicht viel gesehen außer Walvis Bay. Dafür kenne ich die ganze Küste vom Oranje-River bis Kunene. Bin gespannt auf mehr.

    Liebste Grüße, Lise

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  4. Ich bin ganz sprachlos und leise und staune nur, was ihr da alles wundervolles erlebt habt. Bei Instagram war ich ja schon jedes Mal hin und weg. <3

    Liebe Grüße, Tina

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  5. Wie schön! So ein Abenteuer, Aber das habe ich ja schon erwähnt!
    Kann einem in Namibia, so allein unterwegs, nichts passieren? Lust hätte ich ja auf so ein Abenteuer schon!
    Herzliche Grüße, Cora

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  6. ich bin tief beeindruckt von deinen tollen bildern und deiner schilderung. jetzt freue ich mich noch viel mehr auf unseren sommertrip nach afrika, auch wenn unsere reise eine ganz andere sein wird als eure.

    ich möchte coras frage auch nochmal in den raum werfen... was mich bei eurer reise beschäftigt, ist die frage: fühlt man sich da immer sicher, wenn man so allein und in fast menschenleeren gegenden unterwegs ist? ich meine fast menschenleer heißt ja dann auch, dass man eigentlich auf sich selbst gestellt, wenn mal was passiert. ich denke da an autopannen (davon hattet ihr ja welche), an gesunhheitliche gewischten (schlimme wunden, knochenbrüche ect.) und vielleicht auch im schlimmstenfall überfälle?

    wie geht ihr damit um?

    liebe grüße
    nic

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