Montag, 24. Juli 2017

STOFFMUSTERBUCH | alle Stempel verdruckt und gebunden...

Vielleicht hat es der Eine oder Andere bereits beim #haupttakeover  auf Instagram beim Hauptverlag gesehen. Ganz schön viele Stempel haben sich da im Laufe der Zeit bei mir angesammelt. Und irgendwie liegen sie dann da in der Kiste (ist wie mit den Fotos) und warten darauf mal wieder zum Einsatz zu kommen. Also dachte ich mir, dann verstempel ich doch mal alles was ich habe. Am besten in einem Stoffmusterbuch...



Da waren auch noch kleine Reste von Textilfarben. Bevor die nun auch endgültig anfangen einzutrocknen, brauche ich die lieber auf.



Die Farben: Rosa, Mint, Grün und Schwarz passen doch gar nicht so schlecht zusammen, oder? Ein paar der kleinen Stempel habe ich dann immer wieder benutzt, damit die Seiten nicht so nackisch ausschauen :)



Das Drucken hat ein paar Tage gedauert.... dann konnte ich die Stoffseiten zusammenfassen und "binden". Dazu habe ich sie einfach zwischen zwei ... tadaaaa.... Stäbchenparkettleisten geklemmt :)
Dazu einfach in die zwei Leisten Löcher bohren. Die Löcher im Stoff muss man mit einem Pikser reinpuddeln. Dann Schrauben durch, alles auffädeln und mit Flügelmuttern verschließen.


20 Stoffseiten mit Tieren aus Afrika von meinem Kalender 2015 (findet ihr hier) und 2011 (findet ihr hier), den Tier-Postkarten (findet ihr hier), Weihnachtsstempel, Trendstempel oder Einfach-Nur-So-Stempel.




Leider kam mir der Gedanke zu spät, die Seiten noch zu besticken. Was meint ihr? Noch'n bisschen Text? Auch da gäbe es noch den einen oder anderen Rest an Garn.



Auf jeden Fall habe ich nun ein kleines Musterbuch, in dem ich blättern kann, wenn ich mal wieder einen Stempel brauche, ohne jedes Mal die ganze Kiste mit den Stempel zu durchwühlen. Ich mag's ja gerne einfach und unkompliziert.






Donnerstag, 20. Juli 2017

SHIBORI | färben mit Indigo - it's magic!

Wer immer schon mal etwas in der Shiboritechnik färben wollte, hat es wahrscheinlich schon längst getan. Denn was wir bisher unter Batik verstanden haben ist eigentlich Shibori - weiß ich jetzt. Batik bedeutet mit Wachs malen. Shibori bedeutet falten, abbinden, nähen. Da waren wir also in den 70zigern schon ziemlich im Trend :)



Ich wollte es jetzt aber gerne mal richtig machen und habe einen kleinen Kurs besucht. Christiane, auch bekannt als #rennadeluxe, hat einer kleinen Gruppe letzte Woche gezeigt, wie's geht.



Bei den Mustern haben alle glänzende Augen bekommen. Und dann haben wir gewickelt, gebunden, gerollt und "gemurmelt" :) Als Laie weiß man vorher nie so genau, was dabei rauskommt, aber wie sagt Christiane so schön: Es gibt kein Falsch - alles ist Richtig!



Nach dem Wässern unserer Objekte kamen die Stücke ins Indigobad. Das hat freundlicher Weise Christiane für uns übernommen. Auch wenn wir draußen gefärbt haben.... einmal gekleckert und die Farbe geht nie mehr raus.
Färben mit echtem Indigo ist wirklich magic. Da die Teile ja erst mal grün sind. (was im übrigen auch nicht so übel ausschaut.) Und dann holt mal sie wieder raus und sieht, wie sich die Stoffe nach und nach blau färben. Mittendrin ein schönes "mint" - ach halt, ist doch auch schön, aber weiter, weiter und dann ist es blau - wow! That's Magic!



Wir waren alle total begeistert. Shibori hat einen echten Suchtfaktor. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Die Murmeltechnik (Murmel unter den Stoff und Gummi drum) hat mich schon mal sehr begeistert. Ich finde das Muster sieht aus wie die Blüten der Gemeinen Wegwarte, die ich auf meinem Heimweg dann zufällig entdeckt habe. (Die ich früher übrigens immer für Kornblumen gehalten habe - man lernt eben nie aus...)



Auf jeden Fall bin ich ganz glücklich mit meinen Stoffteilchen nach Hause geeilt und habe sie gleich gewaschen und zur Weiterverarbeitung aufgehängt und getrocknet. Leider ist das Indigoblau gar nicht so blau, wie ich es mir vorgestellt habe. (Ich dachte mehr an so ein Yves-Klein-Blau) Wenn die Stoffe gewaschen sind, wird es eher ein helles Jeansblau. Da Indigo aber eh recht teuer ist, werde ich meine nächsten Versuche mit normaler "Batik"-Farbe machen.

Aus einem der Stoffe habe ich bereits ein Kissen genäht und mit gelbgrünen Troddeln versehen.





Ein weiteres Stück, habe ich mit einem pinkfarbenen Muster bedruckt. (übrigens der oberere Teil meines Ananasstempels (von hier) :)

So, und jetzt bin ich motiviert losgezogen, habe Murmeln, Gummis, Klammern und Farbe besorgt und gleich ein paar Stoffe zurechtgeschnitten, um ein bisschen zu experimentieren. Ich bin sehr gespannt, was dabei rauskommt...

An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an Christiane, dass der Kurs stattgefunden hat. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht :))

Dienstag, 18. Juli 2017

ANANAS SEIFE | fast so lecker, dass man sie essen möchte ...

Es gibt Dinge, die will ich immer schon mal machen. Z. B. Seife. Und da ich viele Formen habe (aus den Oh, Beton!-Zeiten) bietet es sich ja auch an. Hier geht es aber nicht darum, die Seife an sich herzustellen, sondern nur ein wenig zu mischen und das Ganze in eine hübsche Form zu bringen. Zum Beispiel für ein kleines Geschenk.



Für die kleinen Ananas-Seifen benötigt man transparente Rohseife, einen Messbecher, Löffel, Seifenfarbe, evtl. Seifenduft und passende Formen. Silikonformen eigenen sich hier am besten, da man die Seife später prima aus der Form lösen kann.



Die entsprechende Menge Seife schneidet man mit dem Messer ab und gibt sie in einen Messbecher. Ich habe das Ganze dann einfach in der Mikrowelle 30 Sek. geschmolzen. Ansonsten halt die etwas aufwendigere Nummer mit dem Wasserbad... Dann ein paar Tropfen Seifenfarbe und ätherisches Öl hinein, gut umrühren und anschließend die Formen vorsichtig füllen.



Nach etwa drei Stunden kann man die Seifenstücke aus der Form lösen. Ich sage euch, die sehen so lecker aus und riechen so gut, dass man fast vergisst, dass es Seife ist und kein Fruchtgummi :)



Da ich die Seife Verschenken möchte, habe ich noch einen kleinen "Waschlappen" aus Paketschnur gehäkelt und in eine kleine Holzkiste gelegt. Drei Früchtchen haben hier Platz ...




Deckel schließen und noch gut verschnüren und fertig ist die "Seifenkiste" :)
Achtung: Nicht zum Verzehr geeignet!!!


Fast zu schade, um sie zu benutzen, denn sie sehen wirklich sehr dekorativ aus. Macht sich im Bad auf jeden Fall sehr hübsch. Gut, dass ich ein paar mehr gemacht habe.



Ich bin dabei, bei Ankes Ceadienstag