Freitag, 24. Februar 2017

BUCHREZENSION* | Fotografieren für Blogger...

 *Buchrezension

Viele Blogs, viele Ideen, viele DIY‘s. Genähtes, geklebtes, gestricktes, gebasteltes und leider auch jede Menge weniger gute Fotos.
Wie oft sehe ich Blogs, mit fantastischen Ideen. Tolle Näh- und Bastelblogs oder DIY Blogs. Und wie oft bin ich entsetzt über die Qualität der Fotos. Man muss kein super Fotogaf sein, aber ein paar grundlegende Dinge sollte man bei seinen Fotos und dem dazugehörigen Equipement schon beachten. Man möchte doch gute Bilder machen!

Was ist aber nun ein gutes Bild?
Es muss ästhetisch sein, inhaltlich verständlich und halten was es verspricht. Man muss sich Zeit nehmen für ein Foto. Qualität braucht nun mal seine Zeit, das sagt uns Katharina Dielenhein.

Deshalb möchte ich euch heute zur Abwechslung mal ein Buch vorstellen. "Fotografieren für Blogger". Ein ungeheuer praktisches Buch. Und das sage ich nicht, weil ich das Buch als Rezensionsexemplar hier vor mir habe, sondern weil es einfach jeden noch ein Stückchen weiterbringen kann. Also habe ich das Buch nicht ganz ohne Hintergedanken gewählt. Man lernt doch immer noch was dazu...

Wir wollen doch alle gelesen werden, bzw. geschaut, verfolgt und geliked. Die Flut der Bilder im Netz ist enorm und daher ist es wichtig, dass der erste Eindruck zählt. Das ist in der Regel das Foto. Wenn das Foto nicht beeindruckt, lese ich auch den Text nicht mehr und wende mich einem anderen Thema (oder Blog) zu. Stellt euch einfach den Feedreader Bloglovin vor. (unten eine Übersicht, wie so was aussieht) Und stellt euch euer Bild inmitten der anderen Fotos vor. Und überlegt euch, auf welches Foto ihr klicken würdet, um zu lesen, wie es weitergeht. Nun? Also sind ein paar Tipps doch sicher willkommen. Vor allem, wenn sie kompakt in einem Buch zusammengeführt sind.

Es fängt damit an, dass man seine Kamera verstehen sollte. Und ganz ehrlich, damit tue selbst ich mich immer noch schwer. Erst jetzt, bei meinem dritten, eigenen Buch habe ich entdeckt, dass ich mit der Brennweite auch bei meinem Makro noch mehr Tiefenschärfe rausholen kann. Peinlich, oder?
Also, ein bisschen was zum Thema Kamera muss sein. Kann nicht schaden. Welche Kamera ist überhaupt die Richtige für das was ich hier tue? Was können die verschiedenen Kameras? Objektive, Brennweiten, Lichtstärken. Trockenes Zeug, aber da sollte man durch. Ist alles super erklärt. (Auch für mich, der Anleitungen bekanntlich nicht wirklich mag :)

Meine eigene Ausrüstung ist übrigens folgende:
Ein olles iPhone 4 neues iPhone 7, das macht nicht ziemlich gute Bilder, und ist unterwegs ganz nützlich. Eine Sony Alpha 57, ein 60mm Makro-Objektiv von Tamron und ein Zoom-Objektiv 18-270mm ebenfalls von Tamron, eine kleine Lumix von Panasonic, 2 Tageslichtlampen, 2 Softboxen und natürlich ein Stativ. Was mir fehlt, ist noch ein gescheiter Fernauslöser!

Belichtung? Ganz wichtiges Thema. Was bringen die tollen Fotos meines superleckeren Risottos, wenn es auf den Fotos aussieht, als hätte jemand das Ganze schon einmal gegessen? (Sorry!) Da interessiert mich das dazugehörige Rezept gar nicht mehr... Perspektive, Bildaufbau, ein bisschen Farbenlehre und Licht, Licht, Licht....

Und schon kommen wir zu den Themen, die uns natürlich am meisten interessieren. Die ganz speziellen Bloggerthemen.

Food & Kochen / Fashion & Beauty / Living & Lifestyle / DIY & Design / Reisen & Erleben  ...

Hier gibt es so einige Tipps, angefangen vom richtigen Equipement, wie man sein Shooting vorbereitet und immer wieder ein paar Tricks. Zum Beispiel das Arbeiten mit Haftpaste, wenn mal wieder was nicht so daliegt, wie es soll. Oder das Arbeiten mit Graukarte für den Weißabgleich. Grundsätzliches zum Thema Interioraufnahmen, und wie bereite ich z. B. ein DIY Shooting richtig vor? Wer allerdings hier erwartet gesagt zu bekommen, wie genau er was zu fotografieren hat, ist falsch. Dafür gibt es auch keine Regeln, sonst würde ja unsere Individualität verloren gehen.

Manchmal macht man bei seinen Fotos eine Wandlung mit. Anfangs waren meine Bilder immer super kackig und knallebunt. Aber eigentlich mag ich lieber helle Fotos und so hat sich das mit der Zeit angepasst. So dass meine Bilder nun eher etwas "überbelichtet" aussehen... Das kann sich aber auch wieder ändern... :))

Food ist ja nicht so wirklich mein Thema, aber auch hier mag ich es gerne hell. (wer mal wissen will, wie man richtig leckere Foodaufnahmen macht, schaut einfach mal bei Billa vorbei :))

Auch bei meinen DIY Bildern gilt: lieber etwas heller und die Step by Step Aufnahmen gerne mal zusammengefasst, um ein wenig Platz zu sparen.


Bei den Reisebildern ist es eher selten, dass die Bilder so hell sind. Da geht dann zu viel von der Magie der Landschaft oder den Farben einer Stadt verloren. Aber manchmal funktioniert es doch :)



Und natürlich kommt das Buch auch zu dem Thema Aufbereitung der Fotos.  Bildbearbeitung ist hier das Zauberwort. Auch hier sehe ich immer noch ein riesen Defizit bei vielen Fotos. Klar, Photoshop ist ein teures Programm. Und jetzt, wo es dieses Programm nur noch in der Cloud gibt, für viele einfach nicht mehr erschwinglich. Selbst für mich, der seit Jahren mit diesem Programm arbeitet, ist das ein Punkt, mich mittlerweile gegen das Programm zu entscheiden. Mit dem nächsten Rechner, sprich neuem System, ist die Sache eh gelaufen. Aber es gibt mittlerweile ganz gute Alternativen. Dazu bald mehr :)

Vorher Nachher
Auch bei Fotos, die nicht so gut gelungen sind, kann man immer noch durch Bildbearbeitung was rausholen. Störende Dinge entfernen, Tiefen aufhellen, Farben reduzieren. Alles ist möglich.

Eigentlich fehlt in diesem Buch nur noch ein wenig zum Thema Fotorecht. Aber das füllt alleine ja schon ganze Bücher. Daher muss es auch nicht unbedingt sein.

Also, ich arbeite mich so durch das Buch. Dass man übrigens nicht unbedingt chronologisch durchackern muss. Es ist sehr übersichtlich in Kapitel aufgeteilt und locker geschrieben. Ich denke, auch alle, die wie ich schon eine Weile bloggen, werden hier noch viele interessante Dinge entdecken. Und allen, die immer noch ein wenig mit ihren Fotos hadern, möchte ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Man findet viele Tricks und Kniffe, die einem die Arbeit beim Fotografieren erleichtern. Und nun ran ans Werk Bild!

Das Buch ist übrigens im Rheinwerk Verlag erschienen. (Gibt's auch als e-Book)



Dienstag, 21. Februar 2017

DIY VISITENKARTENETUI | noch mehr Lederreste, die in meiner Tasche endlich für Ordnung sorgen...

Das rote Leder hat für die Valentinstags-Schlüsselanhänger so wunderbar funktioniert, und noch ist ein Rest vom Rest übrig. Und zwar für ein bisschen mehr Ordnung in meiner Handtasche.

Ynas Design Blog | Visitenkartenetui aus Lederresten
Ich gebe zu, man benötigt für das Visitenkarten-Etui eine ganze Menge merkwürdiger Zangen. Aber immerhin keine Nähmaschine :) Vor einiger Zeit schon hatte ich so ein Teil bei Pinterest gesehen und mir vorgemerkt. Die Vorlage habe ich angelegt, wie einen kleinen Briefumschlag. Beim Verschluss musste ich dann etwas improvisieren.

Als erstes überträgt man die Schablone auf das Leder. Am besten mit einem Filzer auf der Rückseite. Anschließend mit dem Cutter ausschneiden und das Loch für den ersten Druckknopf mit der Lochzange stanzen.

Ynas Design Blog | DIY | Visitenkartenetui aus Lederresten | Anleitung 1+2
Die Kanten, die nach innen gefaltet werden, sollte man erst mal ein wenig in Form biegen. Das geht mit einem Falzbein, oder auch mit der stumpfen Seite eines Messers. Einfach am Lineal entlang kräftig rauf und runter fahren. Dann lässt sich das Leder leichter biegen. Wenn man dann die Seiten eingeklappt hat, kann man die Markierung für den zweiten Druckknopf machen.

Ynas Design Blog | DIY | Visitenkartenetui aus Lederresten | Anleitung 3+4Das ist eigentlich auch schon die Alternative. In der Vorlage sollte hier nämlich eine Kopfniete zum Einsatz kommen. Was natürlich sehr praktisch ist, da sie alle drei Innenteile zusammenhält und dann nur das obere Teil durch ein Loch verschlossen wird.
Leider habe ich diese Nieten nicht auf die Schnelle bekommen. Was also tun? Ich habe einfach die beiden Seitenteile mit der Nietenzange zusammengeheftet. (In der zweiten Variante habe ich nur noch eine Niete genommen) Das untere Teil ist dadurch zwar lose, aber das Etui ist in der Regel ja geschlossen und wird nur kurz geöffnet.
An der Ober- und unterseite nun mit der dritten Zange, der Druckknopfzange, den Verschluss befestigen.

Ynas Design Blog | DIY | Visitenkartenetui aus Lederresten | Anleitung 5+6
Das war's auch schon. Nun sind meine Visitenkarten geschützt und ich muss nicht alle paar Wochen den ganzen Stapel wegwerfen, weil er völlig zerfleddert in der Tasche rumfliegt :))

Ynas Design Blog | DIY | Visitenkartenetui aus Lederresten | Grau und Rot
Und es sind sogar immer noch ein paar Lederreste übrig. Da wird sich sicher auch noch etwas für finden. Mein Maß ist für Visitenkarten der Größe 55 x 85 mm gedacht. Kann man sich aber ganz leicht für jede Größe erstellen.


Freitag, 17. Februar 2017

FLOWER FRIDAY | Kaktustulpen und Kaksi Betonifania :)

Hä? Ist die jetzt völlig durchgeknallt? Was bitte schön sind Kaktustulpen? Und was heißt Kaksi? Aber mal ganz von vorne. Heute ist Freitag. Das heißt, es ist quasi Wochenende und vor allem Flower Friday.



Und weil wir uns ja alle den Frühling so sehr wünschen, gibt es auch bei mir momentan wieder mal Tulpen. Erst dachte ich noch, och nee, was habe ich denn da gekauft? Die sahen nämlich erst gar nicht so gut aus. Dann gingen sie plötzlich auf und sahen einfach nur noch schön aus. Und das tollste ist, sie duften ganz fantastisch. Das kannte ich von Tulpen bisher eigentlich nicht.
Was aber hat die Tulpe mit dem Kaktus zu tun? Meine Vasensammlung ist heute um ein weiteres, schräges Teil gewachsen. Eine kleine, grüne Kaktusvase. Sorry, aber die musste einfach mit :)


Die Sammlung wächst. Holzvasen, Metallvasen, Porzellanvasen, Vasen in Raketenform und nun ein kleiner, grüner Kaktus.
Und was bitte heißt nun "Kaksi"?  Das ist Finnisch und bedeutet "Zwei". Die zwei sind Billa und ich :) Heute kam das Exemplar unseres Betonbuches in der finnischen Ausgabe. "Oi, Betonia!"  Da haben sich die kaksi betonifania (zwei Betonliebhaberinnen) heute sehr drüber gefreut :)


Aber keine Angst, ich denke es gibt noch ein paar sehr verständliche "Oh, Beton!" -Exemplare in deutscher Sprache.



Und jetzt aber noch ganz schnell zu (Holunderblütchen), Helgas Flower Friday. Auch Helga kommt heute nicht ganz ohne Tulpen aus.... :))